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Von traditionell zu digital: Die Evolution des Recruitings im Handwerk

Das Handwerk ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Von Schreinern über Elektriker bis hin zu Klempnern - Handwerker spielen eine entscheidende Rolle in der Erhaltung und Verbesserung unserer Lebensqualität. Doch in den letzten Jahren hat sich die Art und Weise, wie Handwerksbetriebe neue Mitarbeiter rekrutieren, erheblich verändert.


In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf die Evolution des Recruitings im Handwerk - von den traditionellen Methoden bis hin zu den modernen digitalen Ansätzen.

Arbeiter am Freileitungsmast

Inhaltsverzeichnis


Ein Rückblick auf traditionelle Recruiting-Methoden im Handwerk

Vor nicht allzu langer Zeit waren die traditionellen Recruiting-Methoden die Norm im Handwerk. Betriebe verließen sich hauptsächlich auf persönliche Empfehlungen, Mundpropaganda und lokale Anzeigen in Zeitungen oder an Schwarzen Brettern. Dies hatte sicherlich einige Vorteile, da es dazu beitrug, ein enges Netzwerk von Fachleuten aufzubauen und die lokale Gemeinschaft zu stärken. Doch diese Methoden hatten auch ihre Nachteile.


Erstens war die Reichweite begrenzt. Die Anzeigen in Zeitungen erreichten nur eine begrenzte Zielgruppe, und persönliche Empfehlungen konnten dazu führen, dass Betriebe in einem begrenzten Teich nach Talenten fischten. Zweitens war der Prozess zeitaufwändig und oft unzuverlässig. Betriebe mussten auf Glück hoffen, um die richtigen Bewerber zu finden, und es war schwierig, die Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerber im Voraus zu überprüfen.


Der Übergang zu digitalen Recruiting-Methoden und deren Vorteile

In den letzten Jahren hat sich das Recruiting im Handwerk dramatisch verändert und die Digitalisierung hat eine entscheidende Rolle gespielt. Hier sind einige der wichtigsten digitalen Recruiting-Methoden und ihre Vorteile:

  • Online-Stellenbörsen: Plattformen wie Indeed, StepStone und Monster haben die Suche nach Arbeitskräften revolutioniert. Handwerksbetriebe können jetzt Stellenanzeigen online veröffentlichen und erreichen so ein viel größeres Publikum als zuvor. Dies ermöglicht es ihnen, qualifizierte Bewerber aus einer breiteren geografischen Region anzuziehen.

  • Unternehmens-Websites und Karriereseiten: Immer mehr Handwerksbetriebe investieren in professionell gestaltete Websites und Karriereseiten. Hier können sie nicht nur offene Stellenanzeigen veröffentlichen, sondern auch ihr Unternehmen und ihre Kultur präsentieren. Dies zieht nicht nur Bewerber an, sondern hilft auch dabei, diejenigen anzusprechen, die sich mit der Unternehmenskultur identifizieren.

  • Social Recruiting: Social Media Plattformen wie LinkedIn, Facebook und Instagram haben das Recruiting im Handwerk auf ein neues Level gehoben. Handwerksbetriebe können gezielt nach Fachkräften suchen, die ihre Fähigkeiten und Qualifikationen auf ihren Profilen präsentieren. Außerdem können sie ihre eigenen Profile nutzen, um ihre Arbeit und ihre Mitarbeiter zu präsentieren.

  • Bewerbermanagement-Software: Mit Hilfe von Bewerbermanagement-Software können Handwerksbetriebe Bewerbungen effizient verwalten und den Auswahlprozess rationalisieren. Diese Tools ermöglichen es, Bewerberprofile zu organisieren, Interviews zu planen und den Fortschritt eines Bewerbers im Auswahlprozess zu verfolgen.

  • Recruiting-Agenturen: Digitale Recruiting-Agenturen haben sich darauf spezialisiert, Handwerksbetrieben bei der Suche nach den besten Talenten zu helfen. Sie nutzen fortschrittliche Technologien und Algorithmen, um Bewerber mit den Anforderungen der Betriebe abzugleichen.


Mitarbeitergewinnung im Handwerk: Herausforderungen und Chancen

Die Mitarbeitergewinnung im Handwerk kann trotz der Fortschritte im digitalen Recruiting immer noch eine Herausforderung sein. Der Fachkräftemangel in vielen Handwerksbereichen, insbesondere in den technischen Berufen, stellt Betriebe vor die Aufgabe, kreative Wege zu finden, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Hier sind einige Herausforderungen und Chancen, die es zu berücksichtigen gilt:

  • Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten Handwerkern kann die Suche nach Mitarbeitern erschweren. Betriebe müssen sich daher auf die Entwicklung von langfristigen Rekrutierungsstrategien konzentrieren und gleichzeitig in die Weiterbildung ihrer aktuellen Mitarbeiter investieren.

  • Diversity und Inklusion: Die Handwerksbranche kann von einer vielfältigen Belegschaft profitieren. Betriebe sollten bestrebt sein, ihre Belegschaft inklusiver zu gestalten und Chancengleichheit zu fördern. Dies kann dazu beitragen, ein breiteres Talentpool anzusprechen.

  • Ausbildung und Praktika: Die Zusammenarbeit mit Schulen, Berufsschulen und Bildungseinrichtungen kann eine effektive Möglichkeit sein, junge Talente frühzeitig zu identifizieren und zu fördern. Praktikumsprogramme und Ausbildungsplätze können den Einstieg junger Menschen ins Handwerk erleichtern.

  • Weiterentwicklung und Weiterbildung: Die Mitarbeitergewinnung sollte nicht nur auf die Suche nach neuen Talenten beschränkt sein, sondern auch auf die Entwicklung und Weiterbildung der bestehenden Mitarbeiter. Dies kann die Mitarbeiterbindung stärken und Fachkräfte langfristig an das Unternehmen binden.


Elektriker, der ein iPad benutzt

Die Rolle von Social Recruiting im Handwerk

Social Recruiting hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und ist für Handwerksbetriebe zu einer wichtigen Methode der Mitarbeitergewinnung geworden. Plattformen wie LinkedIn, Facebook und Instagram bieten Handwerksbetrieben die Möglichkeit, aktiv nach Fachkräften zu suchen und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren.


LinkedIn, als professionelles soziales Netzwerk, hat sich als besonders nützlich erwiesen. Hier können Handwerksbetriebe nicht nur offene Stellenanzeigen veröffentlichen, sondern auch gezielt nach Kandidaten suchen, die über die erforderlichen Fähigkeiten und Qualifikationen verfügen. Die Möglichkeit, sich direkt mit potenziellen Bewerbern zu vernetzen und in Dialog zu treten, bietet eine wertvolle Gelegenheit, um das Interesse an einer Zusammenarbeit zu wecken.


Facebook und Instagram sind ebenfalls wichtige Plattformen für Social Recruiting im Handwerk. Betriebe können hier nicht nur Stellenanzeigen schalten, sondern auch Einblicke in ihre Arbeit und ihren Arbeitsalltag geben. Das Teilen von Fotos und Videos von abgeschlossenen Projekten, dem Team und der Arbeitsumgebung kann potenzielle Bewerber ansprechen und ihre Neugier wecken.


Die Vorteile von Social Recruiting im Handwerk sind vielfältig. Es ermöglicht Betrieben, sich einer breiten Zielgruppe zu präsentieren und potenzielle Bewerber aktiv anzusprechen. Darüber hinaus können sie ihre Arbeitgebermarke stärken und ihre Sichtbarkeit in der Branche erhöhen. Durch den Einsatz gezielter Werbemaßnahmen können sie ihre Anzeigen so ausrichten, dass sie die richtigen Bewerber erreichen. Insgesamt bietet Social Recruiting eine effektive Möglichkeit, qualifizierte Fachkräfte anzuziehen und eine talentierte Belegschaft aufzubauen.


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Zukunftsausblick: Was kommt als Nächstes im Bereich des digitalen Recruitings für Handwerksbetriebe?

Die Entwicklung des digitalen Recruitings im Handwerk steht nicht still. Es gibt eine Vielzahl von Trends und Technologien, die die Zukunft des Recruitings weiter gestalten werden:

  • Künstliche Intelligenz (KI): KI wird eine immer wichtigere Rolle im Recruiting spielen. Sie kann dazu beitragen, Bewerberprofile automatisch zu analysieren und mit den Anforderungen der Betriebe abzugleichen. Dies spart Zeit und Ressourcen und führt zu besseren Matches.

  • Video-Recruiting: Die Nutzung von Video-Interviews und -Bewerbungen wird voraussichtlich zunehmen. Dies ermöglicht es Betrieben, Bewerber besser kennenzulernen und deren kommunikative Fähigkeiten zu bewerten.

  • Datenanalyse: Die Analyse von Daten wird dazu beitragen, den Recruiting-Prozess zu optimieren. Betriebe können Daten nutzen, um herauszufinden, welche Recruiting-Methoden am effektivsten sind und wo Verbesserungen vorgenommen werden müssen.

  • Mobile Recruiting: Da immer mehr Menschen mobile Geräte verwenden, wird das mobile Recruiting an Bedeutung gewinnen. Handwerksbetriebe müssen sicherstellen, dass ihre Stellenanzeigen und Karriereseiten für mobile Geräte optimiert sind.

  • Employer Branding: Die Stärkung der Arbeitgebermarke wird entscheidend sein, um die besten Talente anzuziehen. Handwerksbetriebe sollten ihre Kultur und Werte aktiv kommunizieren und ihre Mitarbeiter zu Markenbotschaftern machen.


Fazit: Handwerks-Recruiting im Wandel

Die Entwicklung des Recruitings im Handwerk von traditionellen Methoden hin zu digitalen Ansätzen spiegelt den Wandel in der Arbeitswelt wider. Die Branche hat sich bereitwillig den Chancen der Digitalisierung gestellt, um qualifiziertes Personal effizienter zu finden und einzustellen. Die Einführung digitaler Technologien hat nicht nur die Reichweite erweitert, sondern auch die Qualität der Kandidaten verbessert.


Social Recruiting hat sich als eine der bedeutendsten Veränderungen herauskristallisiert, indem es Betrieben ermöglicht, aktiv nach Fachkräften zu suchen und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Dieser Ansatz wird in der Zukunft eine zentrale Rolle spielen.


Dennoch sind Herausforderungen wie der anhaltende Fachkräftemangel nicht zu vernachlässigen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Handwerksbetriebe langfristige Rekrutierungsstrategien entwickeln und sich darauf konzentrieren, bestehende Mitarbeiter weiterzuentwickeln und zu binden.


Die Zukunft des Recruitings im Handwerk verspricht weitere Innovationen und Möglichkeiten. Die Branche muss sich weiterhin anpassen und die Chancen der Digitalisierung nutzen, um erfolgreich in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt zu bestehen. Social Recruiting, Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterentwicklung werden dabei weiterhin im Mittelpunkt stehen und Schlüssel zum langfristigen Erfolg der Handwerksbetriebe sein.

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